Entwickler sprechen über die Entstehung und Gestaltung der Welt von Assassin’s Creed: Origins

Assassin’s Creed: Origins wird dich gut 2000 Jahre zurück in die Vergangenheit versetzen und dich in das alte Ägypten zur Zeit von Kleopatra, der letzten Pharaonin des reichen Landes am Nil, einladen. Wie groß die Welt ist und was du alles darin entdecken kannst, haben wir dir bereits auf unserer Infoseite zur Spielwelt zusammengefasst.

Im Gespräch mit dem deutschen PlayStation Blog berichtet Creative Director Jean Guesdon wie die neue Spielwelt zum Leben erweckt wurde: »Als wir anfingen, uns eingehender mit dem Land zu beschäftigen, es zu studieren, Aufzeichnungen zu wälzen und uns mit Ägyptologen zu unterhalten, wurde uns schnell klar, dass es mehr als Wüsten und Pyramiden zu bieten hat.« Da aus der blühenden Zeit des alten Ägyptens heute kaum noch etwas übrig ist, waren die anschließenden Recherchen sehr intensiv. Dafür haben die Entwickler jedoch auch mehr Freiräume bei der Gestaltung der Spielwelt. Es sei mehr eine Neuschöpfung des alten Ägyptens. Man habe keine Pläne oder Karten, dafür eine gewisse Vorstellung von der damaligen Welt und ihrer Atmosphäre.

Bei der Erstellung der Welt ging das Studio dabei so vor: Zuerst erstellte wurden schlichte graue Felder erstellt und man bewegte sich mit Reitgeschwindigkeit zwischen ihnen hin und her, um die Menge an Inhalten zu bestimmen und sicherzustellen, dass die Bevölkerungszentren auch so verteilt sind wie in Wirklichkeit. Danach wurde die Karte auf einzelne Teams aufgeteilt, die mit Hilfe von Konzeptgrafiken die Atmosphäre der jeweiligen Gegenden einfangen sollten. Hinzu kommt nun auch, dass die Vertikale nicht mehr so wichtig sei wie die Horizontale. In Assassin’s Creed: Origins kannst du alles erklettern und so die Gegend erkunden und den Blick in die Ferne genießen.

Guesdon spricht auch noch ein weiteres Feature an, wenn Bayek unter der Hitze der Wüste leidet: »Du musst dich nicht darauf konzentrieren, wie viel Durst du hast. Du musst nicht trinken; aber du wirst eine kleine Halluzination erfahren aufgrund der Hitze. Wir nennen diese Mechanik das Wüsten-Überhitzungssystem, das einige Dinge zum Vorschein bringen kann. Es lohnt sich also immer, es auszuprobieren.«

In einem neuen Ubisoft-Video spricht auch Game Director Ashraf Ismail über die neue Spielwelt. Seinem Team sei es wichtig zu zeigen, dass Ägypten viel mehr zu bieten hat als Wüsten und Pyramiden:

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